Schwarzer Tee

Schwarztee ist der Ausdruck für eine der traditionellen Herstellungsarten für Tee. Die Teeblätter werden nach der Ernte in einen Weidenkorb gelegt und dann geschüttelt. Dies bewirkt die Veränderung im Geschmack des Tees, weil die Zellsäfte des Blattes mit dem Sauerstoff in der Luft verbunden werden.

Danach erfolgt die Fermentation. Dabei werden die die Teeblätter durch eine Rolle gedrückt, um die Pflanzenzellen zu zerstören, damit sich die Inhaltsstoffe, die in der Pflanze getrennt voneinander sind, verbinden und so zu Aromastoffen werden können.

In einem Heißlufttrockner werden die Blätter getrocknet, bis Sie nur noch einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 6% haben. Dadurch entsteht auch die typische dunkle Farbe eines Schwarztees.

Der älteste schwarze Tee kommt aus dem chinesischen Wuyi-Gebirge und heißt Zhengshan Xiaozhong.

Wie Kaffee, enthält auch der Schwarztee viel Koffein. Dies wird aber langsamer vom Körper aufgenommen, da das Koffein Gerbstoffe enthält, die sich erst im Darm lösen. Trinkt man regelmäßig schwarzen Tee, kann dies vermutlich das Risiko auf Herzinfarkt und Krebs mindern. Aber zu viel des guten kann auch nicht gesund sein, denn wer Flüssigkeit ausschließlich in Form von schwarzem Tee zu sich nimmt, wird früher oder später an Eisenmangel leiden.

Wenn der Schwarztee eine anregende Wirkung haben soll, dann lässt man ihn ca. 2-3 Minuten ziehen, soll er eine entspannende Wirkung haben, dann lassen Sie Ihn ca.