Kräutertee

Unter einem Kräutertee versteht man ein Aufgussgetränk, dass aus Kräutern gemacht wird. Wenn man den Kräutertee also genauer betrachtet, dann ist er gar kein Tee im eigentlichen Sinne, da er nicht aus der Teepflanze hergestellt wird.

Die gängigen Kräutertees sind aus folgenden Kräutern hergestellt:

Pfefferminze
Da die Blätter der Pfefferminze ätherische Öle enthalten. Der wichtigste Aromastoff dieser Pflanze ist vor allem das Menthol, das bei starker Sonneneinstrahlung in den Blätter gebildet wird. Als Heilpflanze wirkt Sie in Teeform besonders gegen Koliken und Schmerzen an den inneren Organen, besonders zu Heilung von Magen-Darm-Beschwerden. Zur äußeren Anwendung kann man sie gut für Umschläge und Bäder verwenden.

Kamille
Kamillentee hilft besonders gegen Mage-Darmbeschwerden und Entzündungen jeglicher Art. Ihre besondere Heilkraft für Wunden und die antibakterielle Wirkung sind Gründe, warum sie oft bei Blähungen, Enteritis, Gastritis, krampfartigen Bauchschmerzen und Regelschmerzen zum Einsatz kommt. Auch bei Entzündung des Zahnfleisches, der Atemwege und im Intimbereich findet Sie häufig Verwendung.

Lindenblüte
Der Lindenblütentee wird häufig gegen Husten und Halsschmerzen getrunken. Ebenfalls wirkt die Heilpflanze schmerzstillend, krampflösend und entzündungshemmend. Besonders bei Erkältungen mit Fieber und Rheuma wird sie eingesetzt.

Fenchel
Fencheltee wirkt beruhigend auf Magen und Darm, weshalb er oft auch Säuglingen verabreicht wird.

Salbei
Salbeitee wird oft bei Halsschmerzen und Magen-Darmbeschwerden empfohlen. Sehr interessant ist seine schweißhemmende Wirkung für Menschen, die übermäßig Schwitzen. Der Wiesen-Salbei, der besonders in Deutschland verbreitet ist, enthält zwar kaum ätherische Öle, soll aber Untersuchungen zur Folge als Kräutertee gegen Krebs eine positive Wirkung zeigen.

Es gibt auch bestimmte 7-Kräutertees, bei denen die Wirkung von verschiedenen Kräutern in einem Tee zusammenkommt.