Grüner Tee

Grüner Tee ist eine Teesorte, die wirklich auch aus der Teepflanze erzeugt wird. Die Herstellung ist das, was den grünen Tee ausmacht. Anders als beim Schwarztee, werden die Blätter dabei nicht fermentiert und es werden auch zartere Blätter der Teepflanze für die Herstellung verwendet.

Wenn die frisch gepflückten Blätter verwelkt sind, werden sie kurz erhitzt, um die Fermentation zu verhindern. So bleiben auch fast alle Wirkstoffe der Pflanze erhalten und die Inhalte werden nicht in Aromastoffe umgewandelt. Die Blätter werden gerollt, um die Inhaltsstoffe in der Tasse besser entfalten zu können.

Der grüne Tee gilt als sehr anregend, weil er viel Koffein enthält. Auch Catechin ist ein wichtiger Bestandteil dieses Tees, das den bitteren Geschmack verursacht, aber durch das er auch als sehr gesundheitsfördernd gilt. Meistens trinkt man den grünen Tee mit Zitrone, um den bitteren Geschmack etwas zu überdecken.

Damit die Bitterstoffe nicht das einzige ist, was man bei diesem Tee schmeckt, kommt es auf die richtige Zubereitung an. Um den Tee optimal zuzubereiten, ist besonders wichtig, dass das Wasser nahezu kalkfrei ist, was sich mit Hilfe eines Wasserfilters bewirken lässt. Außerdem darf der Grüntee höchstens 1,5-2 Minuten ziehen, da er sonst sehr bitter wird. Will man aber, dass der Tee zum Muntermacher wird, dann sollte man Ihn 2-3 Minuten ziehen lassen, um das Koffein frei zu lassen. Lässt man einen grünen Tee mindestens 5 Minuten ziehen, kann dieser eine sehr beruhigende Wirkung auf den Magen haben, aber der Koffeingehalt nimmt eher wieder ab.